„Töpfertechniken früher und heute“ –  Workshop in der Villa Borg

IRM hallstattzeitliche_Keramik

Am Donnerstag und Freitag, 15. und 16. Juli findet im Archäologiepark Römische Villa Borg mit der Töpferin Bettina Kocak ein Töpferworkshop jeweils von 10 bis 15 Uhr statt. Getöpfert wird in der rekonstruierten Töpferwerkstatt mit einer fußbetriebenen und einer elektrischen Töpferscheibe. Es wird aber nicht „nur“ gedreht, sondern auch mit der „Aufbautechnik“ gearbeitet.

Bettina Kocak ist Autodidaktin, töpfert seit über 30 Jahren und hat die keltische Hallstattzeit (800-450 v. Chr.) seit 17 Jahren zum Schwerpunkt. Sie bietet Töpferseminare an, stellt ihre Keramiken in Museen, Töpfermärkten oder Messen aus. Sie stöbert regelmäßig in der archäologischen Universitätsbibliothek oder lässt sich von Fachberichten für ein neues Thema begeistern. Sie konzentriert sich auf Keramiken vor Einführung der Töpferscheibe in Mitteleuropa. Für Museen gibt es authentische Rekonstruktionen, für klassische Töpfermärkte weiterentwickelte, lebensmitteltaugliche Varianten.

Bettina Kocak zeigt und erläutert die Herstellung von Keramikgefäßen: Aufbau von Gefäßen und Schalen, Stempeln und Bemalen. Sie dreht auch an der Töpferscheibe und erklärt die Unterschiede bei der Herstellung. Beim Workshop sollen Gefäße sowohl in Aufbautechnik als auch an der Drehscheibe entstehen. Nach dem Trocknen werden die hergestellten Gefäße im rekonstruierten Töpferofen an einem separaten Termin im Oktober gebrannt Die Gefäße können dann mitgenommen oder nach Terminabsprache abgeholt werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt pro Tag (5 Std. mit 1 Std. Mittagspause) 80 Euro pro Teilnehmer für den Workshop, das Material und Brennen der Objekte. Der Workshop kann als Ein- oder Zweitageskurs belegt werden. Die Gebühr für den Zweitageskurs beträgt 150 Euro.

Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Workshop findet unter den aktuell geltenden Pandemieregeln statt.

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