| Topographie | |
| Forschung | |
| Struktur | |
| Herrenhaus | |
| Villenbad | |
| Wohntrakt | |
| Werkstätten/Herdstellen | |
| Innenhof/Wasserbecken | |
| Pars rustica | |
| Keltische Vergangenheit | |
| Zusammenfassung |
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Werstätten/Herdstellen Werkstätten Sowohl an den Badebereich als auch an den Wohnbereich
schließen Räumlichkeiten an, die in der Spätantike als
Werkstätten umgenutzt wurden. In ihnen lässt sich am deutlichsten
der Nutzungswandel nach den Germaneneinfällen Die Umbauten nach dieser Zeit zeichnen sich durch
eine außerordentlich minderwertige Qualität aus. Herdstellen Auf Stampflehmfußböden wurden einfache Herdstellen unter Verwendung von Dachziegeln und Spolien aufgebaut. Im nahen Umfeld finden sich in Streulage größere Mengen von Asche, Schlacken und angeschmolzenen Buntmetallen. Interessant zu klären wäre die Frage, ob hier eine über den Eigenbedarf hinausgehende Verhüttung und Verarbeitung von Metall stattgefunden hat. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang das Auffinden mehrerer ungeprägter Münzrohlinge für barbarisierte Antoniniane, was an eine lokale Münzprägung denken lässt. Solche handwerklichen Aktivitäten wären in der Blütephase wohl kaum geduldet worden und sind ein weiteres Indiz dafür, dass die Villa ihre Herrschaftsfunktion zu diesem Zeitpunkt verloren hatte. Wurde der nördliche Werkstättenbereich nach Ausweis des Fundmaterials - darunter ein Hortfund von etwa 345 barbarisierten Antoninianen - im späten 3. Jahrhundert aufgelassen, bestand der südliche Werkstattbereich zumindest bis in die 2. Hälfte des 4. Jahrhunderts.
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