Villenbad

Das Villenbad ist der baugeschichtlich interessanteste Teil der Villa. In den Anfängen als kleines separates Badehaus konzipiert, entwickelte es sich im Laufe der Zeit durch Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen zu einem bedeutenden Baukörper. Deutlich wird diese rege Umbautätigkeit zum Beispiel in einem Raum des Warmbades, wo im Zuge von Renovierungen die Becken mehrmals erneuert wurden und drei Beckenböden direkt übereinander lagen.

In einem anderen Raum, der zusätzlich durch ein Kreuzgratgewölbe hervorgehoben war, konnten noch wenige zusammenhängende Teile eines Mosaikfußbodens in Versturzlage nachgewiesen werden. Im angrenzenden Außenbereich und unter dem Estrich des vorgelagerten Umgangs vorgefundene Planierungen mit Wandmalereien im zum Teil pompejianischen Stil und weiteren, jedoch in Farbe und Maßen verschiedenen Mosaiksteinchen lassen auf das Vorhandensein weiterer Mosaikfußböden schließen.


Luftaufnahme der Ausgrabungsarbeiten am Badetrakt der Villa.