Heereshorn bläst zum Römerspektakel

Gladiatoren und Legionäre werden vom imposanten Horn begleitet

Gladiatorenkämpfe bilden die spektakulären Höhepunkte der XIV. Römertage am Samstag und Sonntag, dem 06. und 07. August 2011 im Archäologiepark Römische Villa Borg.

Jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr wird das römische Leben hautnah erlebbar: Reiter, Händler, Handwerker, Militär und Gladiatoren schlagen auf dem Villengelände ihr Lager auf und präsentieren die antike Lebensart.

Die authentisch ausgerüsteten Gladiatoren aus der römischen Provinz Pannonien (heutiges Ungarn) demonstrieren - wie in der Antike - "das Spiel mit dem Tod" und kämpfen um den Sieg.

Das Klirren der Waffen und die Begeisterung des Publikums, wenn es die Gladiatoren anfeuert, lässt erahnen, wie es früher in den Arenen des Römischen Imperiums gewesen sein mag.

Die römische Armee demonstriert ihre militärische Macht. Die Legio XXII aus Bitburg und die Legio XI aus der Schweiz exerzieren in authentischer Ausrüstung und zeigen den militärischen Kampf. Der friedliche Alltag der Legionen wird ebenso veranschaulicht wie ziviles Leben, antikes Handwerk, Mode, Kochen und Kult.


 
 

Mit dem "Cornu" (Heereshorn) gibt der "Cornicen" Hagen Pätzold die Befehle des Heerführers an den "Signifer" weiter, der die Order mit seinen Feldzeichen anzeigt. Eindrucksvoll beherrscht der Diplomtrompeter sein gewaltiges Instrument, das sich im großen Bogen um seine Schulter windet. Das Cornu wurde im römischen Heer als Signalinstrument, aber auch als Zeremonialinstrument benutzt. Dieses Instrument - das wohl für diverse Götterhuldigungen und musikalische Umrahmungen in Verwendung stand - ist (momentan) weltweit das einzige, auf dem originale antike Notentexte artikuliert werden.

Händler und Handwerker wechseln sich auf dem Gelände ab. Den einen kann bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden, bei den anderen kann Handelsware wie in der Antike erworben werden.

Die Handwerker lassen mit ihren Gerätschaften antike Handwerkstechniken aufleben, wie das Goldschmieden, das Schustern, Bronze- und Wachstafelgießen, Kochen, Backen, Frisieren, Mosaiklegen und Töpfern. Das Münzwesen wird präsentiert, sowie eine römische Schreibstube. Für das leibliche Wohl sorgen währenddessen die römischen Küchen der Taverne mit Gaumenfreuden à la Apicius.

Neu 2011:
Zum ersten Mal zeigt EPOREDOS in der Römischen Villa Borg rekonstruierte antike Reitkunst.

EPOREDOS


Eintrittspreis:
5 Euro / Erwachsener, 9 Euro / Familie

Mit freundlicher Unterstützung der

Infos: Archäologiepark Römische Villa Borg, Tel. 06865 9117-0, info@villa-borg.de, www.villa-borg.de