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Pars domestica (Herrschaftsbereich)

Die pars domestica war der Bereich, die der Herrschaftsfamilie vorbehalten war. Hier stand das Wohngebäude, das palastartige Dimensionen annehmen und mit außerordentlichem Luxus ausgestattet sein konnte. 

Mosaik und Marmor gehörten zusammen mit qualitätvollen Wandmalereien zur Innenausstattung, wie sie auch in den Stadthäusern der privilegierten Oberschicht üblich war. Die Innenhöfe und Gärten waren nach italischem Vorbild gestaltet und zeugten vom mediterranen Lebensgefühl ihrer Besitzer. 

Pars domestica

Das Torhaus

In römischer Zeit war die „pars domestica“ (Herrschaftsbereich) von der „pars rustica" (Wirtschaftsbereich) durch eine Mauer getrennt und konnte nur durch das Torhaus betreten werden.

Das Herrenhaus

Das Herrenhaus beherbergte in römischer Zeit die Wohnräume der Familie. Wie alle großen römischen Luxusvillen war die Villa von Borg mit einem repräsentativen Empfangssaal ausgestattet.

Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude

Für das Wohn-Wirtschaftsgebäude gilt das Gleiche wie für die übrigen Baukomplexe der Villenanlage: Am sichersten lässt sich die Phase der Schlussnutzung nachweisen.

Das Bad

Das Bad ist der baugeschichtlich interessanteste Teil der Villa. In den Anfängen als kleines separates Badehaus konzipiert, entwickelte es sich im Laufe der Zeit durch Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen zu einem bedeutenden Baukörper.

Die Küche

Die römische Küche, die an dieser Stelle erst für eine späte Bauphase nachgewiesen ist, schließt unmittelbar an den Badehausflügel an. Sie bestand vermutlich aus einer Halle, in der sich mindestens zwei, wenn nicht sogar drei Herd- bzw. Feuerstellen befanden.

Innenhof und Wasserbasin

Das Herrenhaus und die beiden Seitenflügel umgaben auf drei Seiten den großen, nicht überdachten Innenhof, der über die Umgänge erschlossen wurde.